Bevor ich bei meinem 75er Haus blind auf die üblichen 16-20cm WDVS gesetzt habe, habe ich mal genauer hingeschaut: Bei den aktuellen Energiepreisen amortisiert sich alles über 14cm Dämmstärke praktisch nie, trotz aller Förderprogramme. Die Handwerker wollten mir für 150qm Fassade stolze 28.000 Euro abnehmen - da habe ich erstmal nachgerechnet und festgestellt, dass meine jährlichen Heizkosten gerade mal 1.200 Euro betragen. Ehrlich gesagt glaube ich, dass die ganze WDVS-Industrie ein Riesengeschäft auf Kosten verunsicherter Hausbesitzer macht, während die langfristigen Probleme mit Algenbefall und Brandschutz gerne verschwiegen werden. Ich setze lieber auf eine moderate Innendämmung an den kritischen Stellen und investiere den Rest in eine neue Heizung.
Wow, interessante Rechnung! Ich war auch skeptisch bei den klassischen WDVS-Lösungen und habe deshalb bei meinem 70er Jahre Haus auf ein innovatives Vakuumisolationspanel-System gesetzt - nur 3cm dick aber mit der Dämmwirkung von 15cm konventionellem Material. Hat zwar erstmal mehr gekostet, aber ich spare mir alle Probleme mit Wärmebrücken und habe gleichzeitig eine zukunftssichere Lösung, die in 10 Jahren Standard sein wird. Zusätzlich habe ich noch eine smarte Außenputz-Beschichtung mit photokatalytischen Nanopartikeln drauf - damit ist Algenbefall Geschichte und die Fassade reinigt sich praktisch selbst.
Das macht mir jetzt echt Sorgen - ich habe auch ein Haus aus den 70ern und drei verschiedene Handwerker haben mir alle WDVS mit 16-18cm empfohlen, aber so eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsrechnung habe ich noch gar nicht gemacht. Kannst du vielleicht erklären, wie du die Amortisation genau berechnet hast? Ich bin auch verunsichert wegen der Algengefahr, die ein Nachbar bei seinem WDVS nach ein paar Jahren hatte, aber ich dachte immer, dickere Dämmung ist automatisch besser. Vielleicht sollte ich auch erstmal eine zweite Meinung einholen, bevor ich so viel Geld ausgebe.